Willkommen bei Amnesty International Paderborn!
Es freut uns sehr, dass Sie den Weg zu uns gefunden haben. Auf dieser Website stellen wir uns als Paderborner Gruppe der weltweit agierenden Menschenrechtsorganisation Amnesty International vor. Wenn Sie Fragen haben oder sich an unserer Arbeit beteiligen wollen, schicken Sie uns einfach eine E-Mail oder schauen Sie bei einem unserer Infostände oder Gruppentreffen vorbei. Oder werden Sie direkt selbst aktiv.

APACHETA Kunstausstellung: „ACUSAMOS – Wir klagen an“

Anlässlich des 50-jährigen Bestehens von Amnesty International stellt die Künstlergruppe APACHETA Bilder zum Thema Menschenrechtsverletzungen aus.
11 Künstlerinnen und Künstler aus Bolivien, Nicaragua und Peru, Absolventen der Kunsthochschule La Paz, zeigen eindrucksvolle grafische Arbeiten und Ölmalereien, die Bezüge zu verschiedenen Formen von Menschenrechtsverletzungen haben.

Mehr Informationen gibt es im Flyer:
Die Öffnungszeiten der Ausstellung im Raum für Kunst (11.3. – 25.3.2012) sind:
MO – FR: 16.00 – 19.00
SA:            12.00 – 16.00
SO:            14.00 – 18.00

Ein herzliches Dankeschön für die Unterstützung bei diesem Projekt an den Freundeskreis der Hochschulgemeinde e.V. Paderborn.

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50 Jahre Amnesty International – Ausstellung in der Stadtbibliothek

Zur Eröffnung der vom 26. Mai – 21. Juni in der Stadtbibliothek gezeigten Ausstellung „50 Jahre Amnesty International“ ist Anlass, die Erfolge und Entwicklung der Menschenrechtsarbeit von Amnesty seit der Gründung 1961 zu betrachten.
Die Paderborner Gruppe der weltweiten Menschenrechtsorganisation gibt Auskunft über ihre aktuellen Arbeitsgebiete: „Armut und Menschenrechte“, Südkorea, regelmäßige Information und Unterschriftensammlung für Opfer von Menschenrechtsverletzungen bei der Aktion des Monats oder in Schulen, zum 1. Mai und zum Weltkindertag.

Mehr Informationen unter http://50jahre.amnesty.de/
Presseinformationen gibt es unter http://www.amnesty.de/2011/3/24/pressekit-50-jahre-amnesty-international

Eintritt frei.

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Rocken für die Menschenrechte – Mercy from the Moshpit 13.05.2011

Rocken für die Menschenrecht - Mercy from the Moshpit

Pünktlich zum 50. Geburtstag von Amnesty International veranstaltet die Paderborner Hochschul- und Jugendgruppe von Amnesty International am Freitag, 13.5.2011 ab 20:00h unter dem Motto „Rocken für die Menschenrechte“ schon zum dritten mal ein Benefiz Rockkonzert. Diesmal als Teil der „Mercy from the Moshpit“ Konzertreihe von Amnesty Jugendgruppen in Albstadt, Beckum und Geesthach (www.mercy-concert.de).

Alle Interessierten sind herzlich eingeladen, zusammen mit den Bands „Best Before Today“, „Battle of Renegades“ und „Under the Sun“ in der Kulturwerkstatt Paderborn (Bahnhofstraße 64) ordentlich abzurocken und gleichzeitig die Menschenrechtsarbeit von Amnesty International zu unterstützen. Einlass ist ab 19:30h, der Eintritt beträgt 6€ (ermäßigt 5€).

Update: Vorverkaufskarten sind ab jetzt für 5€ (ermäßigt 4€) in der Buchhandlung Linnemann erhältlich.

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Film: Die Schuld, eine Frau zu sein

Logo des dieGesellschafter.de-Filmfestivals "ueber Macht"Bild Film "Die Schuld, eine Frau zu sein"Am Mittwoch, dem 24. Februar 2010 zeigt die Aktion-Mensch-Initiative dieGesellschafter.de in Kooperation mit Amnesty Paderborn und dem Flüchtlingsrat Paderborn den Film „Die Schuld, eine Frau zu sein“. Die Veranstaltung findet im Rahmen des Filmfestivals „ueber Macht“ um 20 Uhr im Cineplex statt, Einlass ist ab 19:30 Uhr. Der Eintritt beträgt 5,- EUR.

Weitere Informationen:
Filmfestival „ueber Macht“ in Paderborn
„Die Schuld, eine Frau zu sein“
TERRE DES FEMMES

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Zweites Amnesty International Benefizkonzert

Zugunsten der Menschenrechte in aller Welt veranstaltet die Paderborner Ortsgruppe von Amnesty International das zweite Jahr in Folge ein Benefizkonzert. Best Before Today, Fools Errant, Gender Traffic und Up To No Good rocken am Samstag, 28.11.2009 von 20 bis ca. 1 Uhr die Caféte der Kulturwerkstatt in Paderborn.

Den richtigen Einstieg bieten Fools Errant aus Duisburg. Die Songs der fünfköpfigen Band gehen leicht ins Ohr und vereinen kernigen Rock mit stilistisch gut positionierten Blueselementen. Im Anschluss heizen zwei vom letzten Jahr bekannte Bands den Zuschauern ein: die fünf Paderborner von Best Before Today überzeugen mit melodischem Punkrock inklusive klassischen Hardcore-Elementen und Heavy Metal Riffs („Wannabe Hardcore“), während die Vier von Gender Traffic aus Altenbeken für Begeisterung bei Fans von melancholischen Rock-Balladen bis hin zu Alternative Rock-Songs sorgen. Up To No Good, ebenfalls aus Paderborn, werden den Abend mit Liedern voller Ideenreichtum, Energie und echtem Gefühl abrunden. Sie wollen sich nicht in ein Musikschema pressen lassen, sondern siedeln sich irgendwo im Rocksektor an – aber ohne Geschrei, ohne Metal und definitiv ohne Kuschelrock. Alle vier Bands sehen zurück auf zahlreiche Auftritte – teilweise auch im Ausland und auf großen Festivals – und Aufnahmen im Studio. Neben dem musikalischen Teil sind alle Gäste herzlich eingeladen, sich über Amnesty International und unsere Gruppe zu informieren.

Einlass 19:30; AK: 6 Euro (ermäßigt 5 Euro); VVK: 5 Euro (ermäßigt 4 Euro)

VVK-Termine an der Uni (jeweils mittags):
Di., 24.11. Mensafoyer
Mi., 25.11. vor der Bibo
Do., 26.11. Mensafoyer

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Weltkindertag in Paderborn

Am Samstag, dem 19. September feierte Paderborn schon mal Weltkindertag. Der eigentliche Weltkindertag am 20.9. fiel auf einen Sonntag. Um mehr Menschen mit den geplanten Aktionen zu erreichen, verlegten Paderborn und auch einige andere Städte ihn kurzerhand einen Tag vor.

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Der Franz-Stock-Platz in Paderborn verwandelte sich an diesem Tag in ein buntes Kinderparadies. Verschiedene Organisationen und Verbände hatten Stände und Spielstationen aufgebaut. Es wurde getanzt, gemalt, Diabolo gespielt, mit Bobbycars um die Wette gefahren – Kinder aus Paderborn und Umgebung konnten sich hier nach Herzenslust austoben.

Amnesty International trug zu diesem Event mit einer Malstation bei. Die Kinder konnten hier Bilder malen, die an unserem Stand ausgestellt wurden, auch Straßenkreide hatten wir im Angebot. Für die Erwachsenen hatten wir unser übliches Info-Material dabei und auch eine Petition, die im Zusammenhang mit dem Themenschwerpunkt des Tages stand.Bild2

Der diesjährige Weltkindertag stand unter dem Motto „Vorfahrt für Kinderrechte“. Anlass hierfür gab der 20. Geburtstag der UN-Kinderrechtskonvention, die am 20. November 1989 verabschiedet wurde.

Die Kinderrechtskonvention der Vereinten Nationen gründet auf der Erkenntnis, dass Kindern besondere Rechte zugesprochen und garantiert werden müssen, weil sie besondere Bedürfnisse haben. Sie umfasst 54 Artikel, angefangen bei der Verpflichtung, die getroffenen Übereinkünfte für jedes Kind, das unter der Hoheitsgewalt der Vertragsstaaten steht, „unabhängig von der Rasse, der Hautfarbe, dem Geschlecht, der Sprache, der Religion, der politischen oder sonstigen Anschauung, der nationalen, ethnischen oder sozialen Herkunft, des Vermögens, einer Behinderung, der Geburt oder des sonstigen Status des Kindes“ (Artikel 2) Realität werden zu lassen.

Deutschland hat die Konvention am 26. Januar 1990 unterzeichnet, am 5. April 1992 trat sie für Deutschland in Kraft. Wie der UN-Ausschuss für die Rechte des Kindes jedoch 2004 erneut feststellte, ist es Deutschland bisher nicht gelungen, die Konvention und besonders besagten Artikel 2 vollständig umzusetzen. Neben weiteren Punkten wird kritisiert, dass ausländische oder Minderheiten angehörende Kinder in Deutschland nach wie vor nicht gleichberechtigt sind, es herrscht keine Chancengleichheit. Zudem prangerte der Ausschuss an, Flüchtlingskindern zwischen 16 und 18 Jahren würde keine Teilhabe an den im Jugendhilfegesetz festgeschriebenen Rechten zuerkannt.

Mit diesem Problem befasste sich auch die Petition, die an unserem Stand auslag. Sie beinhaltete die Forderung, die Kinderrechtskonvention endlich für deutsche und ausländische Kinder gleichermaßen umzusetzen und vor allem unbegleiteten, minderjährigen Flüchtlingen in Deutschland ihre Menschen- und insbesondere Kinderrechte zuzugestehen. Die gesammelten Unterschriften wurden gemeinsam mit einigen Bildern der Kinder an den Innenminister Nordrhein-Westfalens gesandt.

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(Quellen:

  • UN-Kinderrechtskonvention, 20.11.1989
  • Behandlung der von den Vertragsstaaten vorgelegten Berichte nach Artikel 44 des Übereinkommens über die Rechte des Kindes, Abschließende Bemerkungen: Deutschland, UN-Ausschuss für die Rechte des Kindes, 35. Sitzung, 30.1.2004)

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Vortrag: Einigen Pharmakonzernen geht Profit über Gesundheit

Obwohl es das Recht eines jeden Menschen ist, den höchstmöglichen Gesundheitszustand zu erlangen und ihn sich zu erhalten, sieht die Realität für die in Armut lebende Bevölkerung in vielen Ländern anders aus. Pharmakonzerne bieten ihre Produkte zu für Arme unbezahlbaren Preisen an und hindern andere Firmen durch Patente daran, die lebensnotwendigen Medikamente in gleicher Qualität nachzumachen und günstiger und für die breite Masse zu produzieren.

So lauteten die Kernaussagen des am 26.08.2009 von Christiane Fischer von der BUKO Pharma-Kampagne auf Einladung von Amnesty International Paderborn und der Aidshilfe Paderborn gehaltenen Vortrags zum Thema „Entwicklungen und Perspektiven innerhalb des Patentrechts sowie Mechanismen in der Pharmaforschung am Beispiel von Aidsmedikamenten“.
Zum Rest des Beitrags »

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Vortrag: Menschenrechtsverletzungen aufgrund sexueller Identität

Systematische Unterdrückung und Diskriminierung aufgrund sexueller Identität ist auch heute noch in vielen Ländern fester Bestandteil von Politik und Gesellschaft. So haben Homo-, Trans- und Intersexuelle oft nicht nur Repressalien am Arbeitsplatz, sondern auch Gefängnisstrafen oder im Extremfall sogar die Todesstrafe zu befürchten, wenn sie sich offen zu ihrer Sexualität bekennen. Über die konkreten Probleme Betroffener berichteten Julia Wieneke und Karina Seefeldt von der Aktionsgruppe „Menschenrechte und sexuelle Identität“ (MERSI, Sektion Hannover) in einem Vortrag, zu dem die Amnesty-Hochschulgruppe Paderborn am 13. Juli eingeladen hatte.
Unter dem Titel „Das Recht, anders zu sein – Menschenrechtsverletzungen an Schwulen, Lesben und Transgender“ informierten die Referentinnen zunächst allgemein über die Reichweite und die Problematik von Menschenrechtsverletzungen aufgrund sexueller Identität und gaben auch einen Einblick in die Aktivitäten der MERSI-Arbeitsgruppe. In einem zweiten Schritt wurde die Lebenssituation von Homo-, Trans- und Intersexuellen in insgesamt fünf Ländern – Polen, Kamerun, Lettland, Iran und den USA vorgestellt, Augenzeugenberichte verlesen und Stellungnahmen der Regierungen diskutiert. Schnell zeigte sich, dass Diskriminierung aufgrund sexueller Identität nicht nur ein Problem afrikanischer oder asiatischer Länder ist: Auch in zahlreichen europäischen Staaten sind Menschenrechtsverletzungen an Schwulen, Lesben und Transgender an der Tagesordnung; ein Grund mehr für die MERSI-Gruppe, auch in Europa aktiv zu werden. Am Ende gab es auch für die Zuhörerinnen und Zuhörer die Möglichkeit, mit zu diskutieren und Fragen an die Referentinnen zu stellen.

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Infostand: Internationale Woche in der Uni

Erstmalig waren wir vom 26. bis 28. Mai bei der letzten Internationalen Woche in der Uni mit einem Stand vertreten. Im Vordergrund stand dabei die Sammlung von Unterschriften für eine Petition gegen die leider in vielen Ländern praktizierte Methode des Verschwindenlassens politisch unbequemer Personengruppen.

Konkret ging es um fünf 2003 in Nepal festgenommene und misshandelte Studenten, über deren Verbleib seitdem nichts bekannt ist. Amnesty International (AI) und alle, die sich mit ihrer Unterschrift beteiligten, fordern die Untersuchung ihres Verbleibs, die Informierung der Angehörigen, die Freilassung der „Verschwundenen“, wenn sie noch am Leben sind, andernfalls die gerichtliche Belangung ihrer Mörder. Die Aktion sollte zeitgleich an mehreren Unis durchgeführt werden. Organisiert war das Ganze vom AI Studierenden-Aktionsnetzwerk. Die Unterschriften wurden als Sammelpetition von der Nepal/Bhutan-Koordinationsgruppe an den Premierminister Nepals geschickt. Wir konnten letztendlich knapp 100 Unterschriften beitragen, pro 5 Unterschriften hängten wir einen gelben AI-Luftballon an unserem Stand auf (der ursprüngliche Plan, für jede Unterschrift ein Teelicht anzuzünden, konnte aus feuerschutztechnischen Gründen leider nicht in die Tat umgesetzt werden). Neben dieser tollen Bilanz ist noch zu erwähnen, dass wir fleißig Flyer und Aktionsvorschläge an unsere Kommilitoninnen verteilten und sich mit ihnen viele interessante Gespräche über AI und den Einsatz für die Menschenrechte ergaben. Ab jetzt wird man unseren Stand öfter in der Uni finden!

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Infostand: 1. Mai – Rechte von Gewerkschaftern

Jedes Jahr veranstalten die Gewerkschaften Paderborns am ersten Mai eine Kundgebung und einen Protestmarsch. Und jedes Jahr gibt es am Endpunkt der Demo Infostände, Musik und allerhand kulinarische Genüsse.

Auch Amnesty war von 9:30 bis 14:00 Uhr auf dem Platz vor dem Theodorianum (Schule + Uni am Kamp) mit einem speziell zum Thema „Rechte von Gewerkschaftern“ konzipierten Infostand vertreten. Hier konnte man sich über die Situation der Gewerkschafter in Kolumbien, dem Iran und Venezuela informieren, sich per Unterschrift oder Postkarte für die Rechte von dreien von ihnen einsetzten und/oder Waffeln und Kuchen essen. Nicht zu vergessen für die, die das Kind in sich immer noch nicht leugnen (oder die schon eigene Kinder haben): Wir haben Luftballons mit der Aufschrift: „Ich flieg wohin ich will“ und darunter Artikel 19 der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte verteilt.

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