Archiv für Kategorie Termine

Menschenrechte in Pakistan – Ein Betroffener aus Belutschistan berichet

Im Vortrag der Paderborner Gruppe von Amnesty International geht es um die Lage der Menschenrechte in Pakistan. Dort werden Menschen zu Opfern von Folter, Todesstrafe, willkürlicher Haft, sowie Übergriffen von Polizei und Militär. Die Sprecherin der Amnesty International Ländergruppe Pakistan informiert über die aktuelle Entwicklung in diesem Land. Außerdem berichtet ein Betroffener aus der Provinz Belutschistan über seine Erfahrungen.
Amnesty International ist eine unabhängige Menschenrechts-Organisation und arbeitet weltweit für die Durchsetzung der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte sowie für die Freilassung von gewaltlosen Gewissensgefangenen.

Dienstag, 14. 11. 2017, 19.30 Uhr
Cafeteria der Kulturwerkstatt
Bahnhofstr. 64, Paderborn

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Menschenrechte im Sudan und Südsudan

Die Ausstellung der Amnesty International Gruppe Paderborn informiert über die Lage der Menschenrechte im Sudan und Südsudan.
In beiden Ländern werden Menschen zu Opfern von Folter, willkürlicher Haft, sowie Übergriffen von Polizei und Militär.
Die Poster der Ausstellung sind während der Öffnungszeiten der Stadtbibliothek Paderborn in der Zeit vom 11.7. – 2.9.2017 zu sehen.
Amnesty International arbeitet weltweit für die Durchsetzung der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte und hilft gewaltlosen Gewissensgefangenen.

Am Dienstag, dem 11.7.2017 um 19.00 Uhr findet ebenfalls in der Stadtbibliothek Paderborn (Zentralbibliothek, Am Rothoborn) ein Eröffnungsvortrag statt. Alfred Buss von der Sudan-Südsudan-Ländergruppe von Amnesty International stellt das Ausstellungsthema vor.
Aktuelles zum Thema unter www.amnesty-sudan.de

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Vortrag: Verfolgter Blogger aus Bangladesch berichtet – Einschränkungen der Meinungsfreiheit

Amnesty Paderborn veranstaltet am Dienstag, den 8.3.2016 einen Vortrag in der Kulturwerkstatt Paderborn (Bahnhofstr. 64, 33102 Paderborn). Der Vortrag beginnt um 20 Uhr.

Verfolgter Blogger aus Bangladesch berichtet – Einschränkung der Meinungsfreiheit

Menschen, die wegen ihrer Meinungäußerungen im Internet in einem
Tagebuch (Blog) ins Gefängnis kommen? Das können wir uns hier kaum
vorstellen. In Bangladesch hat es in den letzten Jahren wiederholt
Verhaftungen und Verurteilungen sowie Drohungen gegen kritische Blogger
gegeben. Einer von ihnen berichtet in Paderborn über die Einschränkung
der Meinungsfreiheit in diesem Land.
Der Vortrag am Dienstag, dem 8. 3. 2016 um 20.00 Uhr findet in der
Cafeteria der Kulturwerkstatt Paderborn statt. Neben dem Gast aus
Bangladesch begrüßen wir auch B. Hertlein als Vertreter der
Amnesty-Ländergruppe Bangladesch.
Amnesty International arbeitet weltweit für die Durchsetzung der
Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte und hilft gewaltlosen
Gewissensgefangenen.

Hier noch eine Karte mit allen wichtigen Informationen.

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Den Mutigen eine Stimme geben – Posterausstellung zum Thema Medien- und Meinungsfreiheit in Südostasien

Amnesty Paderborn präsentiert eine Ausstellung, sowie einen Vortrag zum Thema Medien- und Meinungsfreiheit in Südostasien.

Die Ausstellung informiert über Menschen, die wegen ihrer Meinungäußerungen in acht südostasiatischen Ländern verfolgt werden. Die Poster geben Informationen zur Situation der Presse sowie der neuen Medien in Indonesien, den Philippinen,  Malaysia, Thailand, Burma, Singapur, Kambodscha und in Vietnam.
Sie sind während der Öffnungszeiten der Stadtbibliothek Paderborn vom 22.5. – 18.6.2015 zu sehen. Amnesty International arbeitet weltweit für die Durchsetzung der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte und hilft gewaltlosen Gewissensgefangenen.
Die Ausstellung wurde in Zusammenarbeit mit der Südostasien Informationsstelle (http://www.asienhaus.de/soainfo/unsere-arbeit/medien-und-meinungsfreiheit/) entwickelt.

Der Vortrag am Mittwoch, den 27.5.2015 um 19.30 Uhr findet ebenfalls in der Stadtbibliothek (Zentralbibliothek, Am Rothoborn 1) statt. Genia Findeisen von Amnesty International stellt das Ausstellungsthema mit einem Schwerpunkt zu Vietnam vor.

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Kriegsdienstverweigerung in Südkorea

Am Donerstag, 16. April 2015, 19.30 Uhr findet in der Kulturwerkstatt Paderborn (Bahnhofstr. 64 in 33102 Paderborn) ein Vortrag zum Thema Kriegsdienstverweigerung in Südkorea statt.
Zur Einleitung berichtet Dr. Hans Buchner von Amnesty International über die Menschenrechtslage in Südkorea im Allgemeinen.

Etwa 700 Kriegsdienstverweigerer sind derzeit in Südkorea in Haft. Die seit Ende des Koreakrieges 1953 bestehenden Spannungen mit KriegsdienstverweigerungNordkorea benutzt die südkoreanische Regierung, um die Militarisierung und ein striktes Militärsystem aufrechtzu erhalten. Das Land hält bei 50 Millionen Einwohnern eine Armee von 685.000 Männern und Frauen und hat damit die fünftgrößte Armee der Welt. Alle Männer sind wehrpflichtig. Die Dauer des Militärdienstes beträgt zwischen 21 und 24 Monaten. Es gibt kein Recht auf Kriegsdienstverweigerung. Zugleich ist Südkorea eine wirtschaftliche Macht in Ostasien und Verbündeter der USA.
Alle, die die Militarisierung in Korea in Frage stellen, zahlen einen hohen Preis. So werden Kriegsdienstverweigerer in aller Regel zu 18 Monaten Haft verurteilt und in der Gesellschaft diskriminiert. Lange war deren Situation in Europa völlig unbekannt. Erst seit dem Entstehen einer politischen Kriegsdienstverweigerungsbewegung im Jahre 2000 und den ersten öffentlichen Verweigerungen von nicht-religiösen Verweigerern zeichneten sich Veränderungen ab. Es gab wichtige Entscheidungen des Menschenrechtskomitees der Vereinten Nationen, mit denen Südkorea aufgefordert wurde, die Kriegsdienstverweigerung zu legalisieren. Tatsächlich gab es allerdings keine grundsätzlichen Änderungen. Die Aktiven von World Without War wollen dies ändern und suchen dafür internationale Öffentlichkeit und Unterstützung.
Auf den Veranstaltungen wird Myungjin Moon über seine Erfahrungen als Kriegsdienstverweigerer berichten und Hintergründe aufzeigen. Yeo-ok Yang wird deutlich machen, wie der Kriegszustand in Korea und die Teilung des Landes zur Militarisierung benutzt wird, welche Aktivitäten es von der Friedensbewegung in Südkorea gibt und wie sich die Kriegsdienstverweigerungsbewegung entwickelt hat.

Hinweis: In der gedruckten Ausgabe von „Das Heft“ ist die Veranstaltung irrtümlicherweise mit der falschen Anfangszeit 16.30 angegeben. Richtig ist der Beginn um 19.30 Uhr.

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Ohne Chance auf Asyl: Bootsflüchtlinge an den EU-Außengrenzen – Eine Ausstellung

Karte:BootsflüchtlingeAusstellung von Amnesty International Paderborn in der

Stadtbibliothek Paderborn, Zentralbibliothek,
Am Rothoborn 1. Vom 13.1. – 21.2.2015, zu den Öffnungszeiten der Stadtbibliothek

Die Ausstellung zeigt Fotos und Zeichnungen zur Situation von Bootsflüchtlingen im Mittelmeer. Geschätzt 23.000 Menschen sind bei der Flucht nach Europa seit 2000 ums Leben gekommen. Die EU gab 2007 – 2013 fast 2 Milliarden € für stärkere Grenzbefestigungen aus, aber nur 700 Mio € für Asylsuchende. Diese Politik zu Gunsten der Menschen zu ändern, ist ein wichtiges Anliegen von Amnesty International. Der Zeichner Dr. Dietrich Wegner stellt die Flucht an Land und über das Meer in eindrucksvollen Bildern dar. Damit will er auf die kritische Lage der Bootsflüchtlinge hinweisen.  Amnesty International arbeitet weltweit für die Durchsetzung der am 10. 12. 1948 verkündeten Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte.  Asyl zu suchen ist ein Menschenrecht. 86 % der Flüchtlinge werden von sogennanten Entwicklungsländern aufgenommen. Nur ein kleiner Teil kommt in den reichen Ländern Europas an.

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Tag der Menschenrechte – Theaterstück: Die 12 Geschworenen

Anlässlich des Tages der Menschenrechte am 10.12.2013 findet um 20 Uhr in der Kulturwerkstatt Paderborn (Bahnhofstraße 64) ein Theaterstück statt.
Der Erlös des Kartenverkaufs kommt Amnesty International zugute.

Einladung zum Theaterstück: 12 Geschworene

Einladung zum Theaterstück: 12 Geschworene

Hier der Pressetext zum Theaterstück

Die 12 Geschworenen
Atemberaubende Entscheidungsschlacht

Die Geschworenen ziehen sich zur Beratung zurück. Nach sechstägiger Verhandlung müssen sie einstimmig über Schuld oder Unschuld des 18-jährigen Angeklagten entscheiden. Es geht um Leben oder Tod auf dem elektrischen Stuhl.
Die Beweislast ist erdrückend: Eine Zeugin hat gesehen, wie der Junge das Messer in die Brust seines Vaters stößt. Die Tatwaffe ist von dem Jungen in der Mordnacht gekauft worden. Der alte Mann in der Wohnung unter dem Mordzimmer hat den Jungen schreien hören  „Ich bringe dich um!“
Was will man mehr?  Elf der Geschworenen wollen einen kurzen Prozess. „Ich brauche nicht mal 5 Minuten“

Der Schauspieler Heiko Grosche braucht eine gute Stunde. Er lässt alle auf der Bühne zu Wort kommen: den einzigen Zweifler, der an die Unschuld des Jungen glaubt, aber auch die elf Stimmen, die überzeugt sind, dass der „gemeingefährliche Mörder“ seine Strafe bekommen soll.
Die Emotionen der 12 Geschworenen prallen hier in einem Schauspieler aufeinander. „Man meint, der Kopf müsse einem zerspringen“, so stimmgewaltig und eindringlich dreschen sie aufeinander ein. Ein kühler Kopf ist auch bei den Zuschauern zu bewahren.
Mit sezierender Genauigkeit zeichnet Heiko Grosche den Entscheidungsprozess über Leben und Tot nach.

Amnesty International arbeitet weltweit für die Durchsetzung der am 10. 12. 1948 verkündeten Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte. Weil Todesstrafe eine grausame, erniedrigende und unmenschliche Strafe ist, die das Recht auf Leben verletzt, fordert Amnesty in allen Fällen die Umwandlung von Todesurteilen in Haftstrafen. Zumal es immer wieder zu tödlichen Fehlurteilen gekommen ist.

 

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Wände Des Widerstandes – Ausstellung in der Zentralbibliothek

Wände des Widerstands

Wände des Widerstands

Eine Ausstellung über Street Art und Menschenrechte in Ägypten wird vom 15. Oktober bis zum 09. November in der Stadtbibliothek Paderborn, Zentralbibliothek, Am Rothoborn 1 von der Paderborner Amnesty-Gruppe gezeigt.

Es geht um den arabischen Frühling, die Revolution vom 25. Januar 2011 in Ägypten, wo gegen den damaligen Präsidenten Hosni Mubarak demonstriert wurde, der 18 Tage später zurück trat. Auf den Hauswänden in Kairo wurden dazu viele Graffiti mit politischen Inhalten angebracht, die in der Ausstellung in einer Auswahl gezeigt und mit Texten zur Menschenrechtslage in Ägypten kommentiert werden. Und weder mit dem Amtsantritt von Mohamed Mursi als Präsident am 30. Juni 2012, noch mit dem durch das Militär eingesetzten Interimspräsident Adli Mansur waren die Auseinandersetzungen zu Ende.

Weit über tausend Menschen sind durch Gewalt gegen Demonstranten zu Tode gekommen. Und es gibt nach wie vor Übergriffe gegen Frauen, unfaire Militär-Prozesse, Inhaftierung von gewaltfreien politischen Gefangenen, Folter und Todesstrafe, gegen die Amnesty International sich zu Ägypten mit vielen Aktionen weltweit einsetzt. Besucherinnen und Besucher der Ausstellung können sich an zwei Petitionen zu Frauenrechten in Ägypten beteiligen.

Die Ausstellung ist zu den normalen Öffnungszeiten der Zentralbibliothek zugänglich (www.stadtbibliothek-paderborn.de).

Anfragen zu weiteren Informationen können an die Paderborner Gruppe von Amnesty International gestellt werden (info@amnesty-paderborn.de).

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Der Arabische Frühling darf nicht verblühen – Mahnwache von Amnesty International

Im Rahmen einer Kampagne für den Schutz der Menschenrechte in Ägypten organisiert die Paderborner Gruppe der Menschenrechtsorganisation Amnesty International am Dienstag, dem 19. März, eine Mahnwache von 17 bis 19 Uhr vor dem Paderborner Rathaus.

Am gleichen Tag vor zwei Jahren nahmen in Ägypten in einem Referendum 77 % der Wähler die Verfassungsänderungen an, die eine vom Obersten Militärrat beauftragte Kommission ausgearbeitet hatte.
Unter dem Motto „Der Arabische Frühling darf nicht verblühen“ setzt sich Amnesty International u.a. für die Meinungsund Versammlungsfreiheit sowie für Gerechtigkeit für die Opfer von Militär- und Polizeigewalt in Ägypten ein.
Konkret liegen zwei Fälle vor, bei denen sich Interessierte mit ihrer Unterschrift für eine Verbesserung der Menschenrechtslage in Ägypten einsetzen können. Präsident Mursi wird aufgefordert, den Angriff auf Azza Suleiman durch Soldaten während einer Demonstration untersuchen zu lassen und die Verantwortlichen vor Gericht zu stellen.
Des Weiteren wird gefordert, dass der Fall des damals 17-jährigen Mohamed Ehab Sayed, der wegen Raubes von einem Militärgericht zu 15 Jahren Haft verurteilt wurde, vor einem zivilen Jugendgericht wieder aufgenommen und erneut verhandelt wird. Trotz Reduzierung auf 7 Jahre Haft im Berufungsverfahren ist Mohamed Ehab Sayed weiter in Haft. Die Menschenrechtsorganisation kritisiert, dass Tausende weitere Zivilisten vor Militärgerichten verurteilt wurden und setzt sich für eine Verankerung wichtiger Menschenrechte in der im Dezember 2012 beschlossenen neuen Verfassung Ägyptens ein.

 

Der Flyer zur Mahnwache steht hier zum Ansehen bereit. Mahnwache Fyler

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Amnesty Report 2012

Der aktuelle Amnesty Report 2012 ist ab dem 24.05.2012 zu haben.Amnesty Report 2012
In dem Report finden sich Berichte von den aktuellen Situationen der Menschenrechte in 155 Ländern.
Die wichtigsten Themen sind dabei Meinungsfreiheit, die Kontrolle des internationalen Waffenhandels und die Notwendigkeit, staatliche Unterdrückungsmaßnahmen zu beenden.

Erhältlich ist der ca 560 Seiten starke Report unter folgendem Link oder mit einem Klick auf das Bild.

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