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60 Jahre Amnesty International – Baustellenzaunbanner vor dem Adam- und Eva-Haus zum Jubiläum ausgestellt « amnesty-paderborn.de

60 Jahre Amnesty International – Baustellenzaunbanner vor dem Adam- und Eva-Haus zum Jubiläum ausgestellt


Anlässlich des 60-jährigen Bestehens von Amnesty International zieren ab sofort Baustellenzaunbanner der Organisation den Bauzaun vor dem Adam-und-Eva-Haus. Die Banner sind eine Art Wanderausstellung, die noch bis zum 12. Juli vor einem der bekanntesten Gebäude Paderborns hängen und auf die Inhalte der seit 60 Jahren weltweit agierenden Organisation aufmerksam machen. Zuvor waren die Banner in Städten wie Papenburg, Biberach, Oldenburg, Hannover, Aachen, Wiesloch und Berlin ausgestellt.

Die Banner zeigen eindrucksvoll wofür sich Amnesty International seit 60 Jahren mit viel Engagement einsetzt. Sie greifen Themen wie Folter, Flucht und Meinungsfreiheit auf und stellen die Arbeit der Menschenrechts-Organisation vor.

Der Journalist Gerd Ruge und die Publizistin Carola Stern gründen 1961 mit anderen Aktiven die westdeutsche Sektion von Amnesty International. Die erste deutsche, in Köln gegründete Amnesty-Gruppe setzte sich für die Freilassung eines Zeugen Jehovas aus Spanien, des russischen Lyrikers Joseph Brodsky und des südafrikanischen kommunistischen Schriftstellers Alex La Guma ein. Für die beiden Erstgenannten konnte Amnesty nichts erreichen, doch La Guma kam 1968 frei.

Die deutsche Sektion von Amnesty International umfasst mittlerweile rund 155.000 Mitglieder und Spender*Innen, die sich auf 600 Gruppen, inklusive Jugend- und Hochschulgruppen sowie Länder-, Regional- und Themenkoordinationsgruppen aufteilen. Auch in Paderborn ist seit 1970 eine Gruppe von Amnesty International aktiv.

Amnesty International setzt sich auf Grundlage der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte für den Schutz der Menschenrechte ein und ist die weltweit größte Bewegung, die für die Menschenrechte eintritt. Für die klare Haltung aus: „Nein zu Gewalt, Folter und Terrorismus“ und auf der anderen Seite einem „Ja zur Verteidigung der Menschenwürde und Menschenrechte“ wurde Amnesty International 1977 mit dem Friedensnobelpreis ausgezeichnet.

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